Vergleichsmiete in Hamburg selbst berechnen
Um die ortsübliche Vergleichsmiete für Ihre Wohnung zu ermitteln, öffnen Sie über den Button den offiziellen Mietspiegel-Rechner Ihrer Stadt. Dort müssen Sie Angaben zur Adresse, zur Wohnungsgröße und zur Baualterklasse des Gebäudes machen. Ihre heutige Angabe dient nur zur ersten Einschätzung.
✔ Mit Schritt-für-Schritt Videoanleitung an einem Berechnungsbeispiel
✔ Die Ermittlung dauert meist weniger als 1 Minute
✔ Danach kehren Sie zurück zu MietGerecht und laden Ihre Unterlagen kostenlos hoch.
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Tutorial: Klick-für-Klick durch den Hamburger Mietenspiegel
In unserem Video führen wir Sie exemplarisch durch ein echtes Berechnungsbeispiel. Klicken Sie sich mit durch – und lernen Sie direkt, wie Sie Ihren Mietwert selbst ermitteln.
Hamburger Mietenspiegel verstehen
Der Hamburger Mietenspiegel ist ein zentrales Instrument zur Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete – also der Mietobergrenze, die Ihnen laut Gesetz maximal berechnet werden darf. Wer wissen möchte, ob die eigene Miete zu hoch ist oder ob eine Mietsenkung in Betracht kommt, kommt hieran nicht vorbei.
Doch so sinnvoll der Mietenspiegel auch ist: Seine Anwendung ist alles andere als selbsterklärend. Je nach Baujahr, Wohnungsgröße, Lage und Ausstattung ergibt sich ein anderer Wert – es wird leider nicht sofort klar, was für die eigene Wohnung tatsächlich gilt.
Damit Sie sich nicht durch Formulare und Merkblätter kämpfen müssen, erklären wir Ihnen auf dieser Seite:
• Wie der Hamburger Mietenspiegel aufgebaut ist
• Welche Faktoren in die Berechnung einfließen
• Wie Sie Ihre eigene Vergleichsmiete Schritt für Schritt selbst berechnen können
So berechnen Sie die ortsübliche Vergleichsmiete Schritt für Schritt
Hamburger Mietenspiegel online aufrufen
Öffnen Sie zunächst Google und geben Sie dort ein: „Hamburger Mietenspiegel“ oder „Hamburger Mietenspiegel 2025“. In der Regel erscheint direkt an erster Stelle das offizielle Ergebnis der Freien und Hansestadt Hamburg über hamburg.de.
Klicken Sie auf dieses erste Suchergebnis.
Sie befinden sich nun auf der offiziellen Informationsseite zum Hamburger Mietenspiegel.
Zum Online-Mietenspiegel scrollen
Scrollen Sie auf dieser Seite etwas nach unten.
Dort finden Sie den Online-Mietenspiegel – ein interaktives Berechnungstool.
Dieses Tool ermöglicht es Ihnen, die Vergleichsmiete Ihrer konkreten Wohnung individuell zu berechnen.
Adresse eingeben
Auf der linken Seite des Tools geben Sie nun die Adresse Ihrer Wohnung ein.
Wichtig:
• Geben Sie die Straße und Hausnummer korrekt ein
• Nur so kann die Wohnlage richtig zugeordnet werden
Nach Eingabe erscheinen automatisch erste Zuordnungen, insbesondere:
• Wohnlage (z. B. normal, gut, einfach)
• Standardausstattung (Bad + Sammelheizung ist im Mietenspiegel regelmäßig vorausgesetzt)
Baualtersklasse bestimmen
Nun müssen Sie angeben, aus welchem Baujahr bzw. aus welcher Baualtersklasse das Gebäude stammt. Das ist für viele Mieter der schwierigste Punkt, da das Baujahr oft nicht bekannt ist.
Tipps zur Ermittlung:
• Mietvertrag prüfen
• Exposé / Inserat durchsuchen
• Vermieterunterlagen
• Internetrecherche zum Gebäude
Wenn Sie das Baujahr nicht exakt feststellen können, nehmen Sie bitte eine realistische Schätzung vor. Für eine erste grobe Einschätzung ist das ausreichend – wichtig ist nur, dass Sie nicht „zu Ihren Gunsten raten“, sondern sachlich bleiben.
Wohnungsgröße und Lage bestätigen
Zusätzlich werden noch folgende Angaben benötigt:
• Wohnfläche in Quadratmetern
• Bestätigung bzw. Auswahl der Wohnlage (falls nicht automatisch gesetzt)
Sobald alle Daten eingetragen sind, berechnet das Tool automatisch die Vergleichsmiete.
Ergebnis verstehen: Die drei Mietwerte
Nach Abschluss der Eingaben erhalten Sie drei Werte:
Unterer Spannwert
Das ist die niedrigste ortsübliche Vergleichsmiete für Wohnungen Ihrer Kategorie. Sie bildet die Untergrenze der zulässigen Mietspanne.
Mittelwert
Der Mittelwert ist die durchschnittliche Vergleichsmiete. Er stellt den statistischen Regelfall dar und dient häufig als erste Orientierungsgröße. Viele rechtliche Prüfungen – etwa im Rahmen der Mietpreisbremse – knüpfen an diesen Durchschnittswert an.
Oberer Spannwert
Der obere Spannwert ist die höchste ortsübliche Vergleichsmiete innerhalb der Spanne. Er kommt nur dann in Betracht, wenn Lage, Zustand und Ausstattung der Wohnung überdurchschnittlich gut sind.
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Was bedeutet die Spanne konkret?
Der Mietenspiegel arbeitet bewusst mit einer Bandbreite, weil Wohnungen selbst innerhalb derselben Kategorie unterschiedlich sein können.
Kurz gesagt:
• Unterer Wert → einfache Ausprägung innerhalb der Kategorie
• Mittelwert → durchschnittliche Wohnung
• Oberer Wert → überdurchschnittliche Qualität