Was ist die ortsübliche Vergleichsmiete – und warum ist sie so wichtig?
Die ortsübliche Vergleichsmiete ist der Mietpreis, der in einer Stadt oder Gemeinde für Wohnungen mit ähnlicher Lage, Größe, Ausstattung und Baujahr üblich ist. Sie wird meist durch den örtlichen Mietspiegel bestimmt und bildet die Grundlage dafür, ob eine verlangte Miete angemessen oder überhöht ist.
Gerade bei der Mietpreisbremse spielt die Vergleichsmiete eine zentrale Rolle: Denn Vermieter dürfen die Miete bei einem neuen Mietvertrag in vielen Städten nicht beliebig festsetzen – sie darf in der Regel höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Wer seine Miete prüfen oder senken will, muss diesen Wert also kennen.
So ermitteln Sie die Vergleichsmiete
Die ortsübliche Vergleichsmiete lässt sich in vielen Städten mithilfe des sogenannten Mietspiegels bestimmen. Dieser enthält Tabellenwerte für verschiedene Wohnungstypen – abhängig von Größe, Baujahr, Ausstattung und Lage. Doch: Die Anwendung des Mietspiegels ist oft alles andere als selbsterklärend.
Damit Sie den Überblick behalten, finden Sie unten eine stadtbezogene Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Ermittlung Ihrer Vergleichsmiete – speziell für Hamburg, Berlin und München. Wählen Sie einfach die passende Stadt aus dem Tab-Menü und folgen Sie der Anleitung.


